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Wohnungswasserzähler
Flügelradzähler

Einstrahlzähler

Einstrahl / Flügelradzähler sind als Wohnungswasserzähler weit verbreitet. Die Zähler sind einfach im Aufbau und daher preiswert. Sie werden als Aufputz- Ventil- Waschtisch- und Unterputzzähler (Messkapsel) gefertigt. Der hereinkommende Wasserstrahl treibt das Laufrad seitlich an (etwa wie bei einem unterschlächtigen Wasserrad). Da hier nur gleichzeitig ein Teil der Flügel von einem Wasserstrahl angetrieben wird, bezeichnet man diese Zähler auch als 'Einstrahlzähler'.
Die Drehbewegung des Flügelrades wird über eine Magnetkupplung auf die Antriebswelle des Rechenwerkes übertragen. Zwischen dem Zählergehäuse und dem Rechenwerk befindet sich eine Wasserdicht eingepresste Trennplatte aus Kunststoff. Das Rechenwerk arbeitet also im Trockenen. Daher bezeichtet man diese Zähler auch als 'Trockenläufer'.
Die Magnetkupplung besteht aus zwei Magnetringen, die über den Umfang wechselnd gepolt sind.

Das Rechenwerk (mechanisch) besteht aus einem mehrstufigen Getriebe, das die Drehahl der Antriebswelle untersetzt und das Rollenzählwerk antreibt. Da das Getriebe trocken läuft, ist eine gewisse Reibung vorhanden. Daher haben diese Zähler ein höheres 'Losbrechmoment' im Anlauf und registrieren kleinste Wassermengen (tropfender Wasserhahn usw.) nicht mehr.

Bei elektronischen Rechenwerken wird die Umdrehung der Antriebswelle in Impulse umgesetzt und in einem nachgeschalteten Mikroprozessor zum Zählsignal weiterverarbeitet. Anstelle eines Rollenzählwerkes wird der Zählerstand auf einem Display angezeigt. Da hier kein Zahnradgetriebe existiert, haben elektronische Zähler ein geringeres 'Losbrechmoment' im Anlauf.

Die Bauart als Trockenläufer hat den Vorteil, dass das Gehäuse des Rechenwerkes keinem Wasserdruck ausgesetzt ist und daher eine einfachere und preiswertere Konstruktion erlaubt.