Neben der Erstellung von Heizkosten- und Hausnebenkostenabrechnungen liefern und montieren wir auch die erforderlichen Meß- und Erfassungsgeräte und kümmern uns um den Eichtausch.

Hier möchten wir Ihnen beispielhaft einen Überblick über die verwendete Gerätetechnik zur Heizkosten- und Wasserkostenerfassung geben. Insbesondere im Zählerbereich ist die Zahl der Hersteller und Gerätetypen sehr groß, dennoch sind wir in der Lage, nahezu alle Geräte zu beschaffen.

Der allen bekannte Heizkostenverteiler nach dem Verdunsterprinzip hat über Jahrzehnte gute Dienste geleistet, obwohl er wegen seiner 'Kaltverdunstungsanzeige' auch umstritten war.
Vor dem Hintergrund der Klimaveränderung und den damit einher gehenden milden Wintermonaten und langen Hitzeperioden im Sommer ist abzusehen, das dieser unerwünschte Nebeneffekt der Kaltverdunstung zunehmend störend wirkt. Darüber hinaus führen die zahlreichen Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudeisolation dazu, dass eine ausreichende Temperierung der Gebäude bereits mit deutlich abgesenkten Temperaturen der Heizkreise zu erreichen ist. Es ist also abzusehen, dass diese Gerätetechnik aussterben wird.   

Inzwischen sind elektronische Heizkostenverteiler seit rund 30 Jahren im Einsatz und dank der ständig verbesserten Gerätetechnik außerordentlich robust und zuverlässig. Die verwendeten Elektronikbausteine bieten mittlerweile zahlreiche Zusatzfunktionen, die diese Geräte auch zunehmend verbraucherfreundlich gemacht haben. So wird die Verbrauchsanzeige als Zahlenwert in einem Display dargestellt, der Stichtagsspeicher für die Verbrauchsanzeige erlaubt eine Ablesung des Jahresverbrauches noch nach Monaten und die Geräte kennen keine Kaltverdunstungsanzeige. Durch den Einsatz von funkenden Geräten ist auch eine Fernauslesung ohne Betreten der Wohnung möglich.

Neben den Heizkosten spielen mittlerweile auch die Kosten des Wasserverbrauchs eine wesentliche Rolle bei den Nebenkosten. Insbesondere die Kostensteigerung beim Abwasser führte zu einer mittlerweile kaum noch hinnehmbaren Belastung der Verbraucher. Eine Wasserkostenumlage nach der Wohnfläche oder nach der Personenzahl ist daher nicht mehr zeitgemäß.
Im Neubaubereich ist die Ausstattung mit Wohnungswasserzählern daher seit einiger Zeit bereits Pflicht, aber auch in bestehenden Gebäuden gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten zur nachträglichen Ausstattung mit Wohnungszählern zu vertretbaren Kosten. Es ist eine Tatsache, dass nach dem Einbau von Wohnungswasserzählern der Wasserverbrauch in den Häusern schlagartig zurückgeht.