hkve.jpg (13255 Byte) Elektronische Heizkostenverteiler

Verwendbar an fast allen Heizkörpern in Heizungsanlagen mit einer Auslegungstemperatur bis herab zu 70°/55°/20° (Vorlauf / Rücklauf / Umgebung). Sogenannte Zweifühlergeräte erlauben auch den Einsatz bei noch niedrigeren Auslegungstemperaturen
Elektronische Heizkostenverteiler sind - insbesondere im Hinblick auf die Klimaveränderungen der letzten Jahre - die zeitgemäße Alternative zu Verdunstern, da es bei ihnen den Effekt der 'Kaltverdunstung' nicht gibt.
Allerdings sind sie in der Anschaffung immer noch etwas teurer als Verdunstungsgeräte.
Die Geräte enthalten eine Langzeitbatterie, die eine Betriebsdauer von 10 Jahren garantiert. Nach Ablauf dieser Zeit muß das Gerät ausgewechselt werden.
Elektronische Heizkostenverteiler verfügen über einen internen Kalender, der es erlaubt, den aufgezählten Verbrauchswert zu einem einprogrammierten Stichtag abzuspeichern und bis zum nächsten Stichtag festzuhalten, so dass die Ablesung nicht zwingend zeitnah erfolgen muss.

Grundsätzlich gibt es zwei Gerätevarianten: Einfühler- und Zweifühlergeräte. Einfühlergeräte besitzen nur einen Fühler auf der Rückseite des Gerätes; eine eingebaute Startautomatik sorgt dafür, dass die Geräte erst ab einer Mindesttemperatur des Heizkörpers mit der Erfassung beginnen. Zweifühlergeräte verfügen zusätzlich über einen zweiten Fühler, der die Raumtemperatur erfasst und werden bei erschwerten Umgebungsbedingungen eingesetzt.

Für schwierige Montageverhältnisse (z. B. dauerhaft verbaute oder sehr kompakte Heizkörper) gibt es diese Geräte in der Ausstattung mit Fernfühler. Der Heizkostenverteiler muß hier also nicht direkt am Heizkörper montiert werden.

Weniger geeignet sind elektronische Heizkostenverteiler in Heizungsanlagen mit 'Einrohrverteilung'.

Die Montage erfolgt mittels Verschraubung oder Schweißbolzenbefestigung am Heizkörper.